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Bischof Manfred Gottschalk


Bischof von Oudschoorn

 

Manfred Gottschalk wurde am 16.Januar 1932 in Breslau geboren und starb am 20.04.1982 in Rom.
Wegen der neuen Schulreform, die es nur besser gestellten Bürgern erlaubte die Oberschule zu besuchen, war sein Aufenthalt an der Schule nur von kurzer Dauer. Er musste an die Volksschule zurückkehren.
Gottschalk setzte sich sehr für die Kirche ein und wurde daraufhin am 16. Juli 1960 in Schönstatt durch Bischof Matthias zum Priester geweiht.
Um Ostern 1961 begann seine Tätigkeit als Seelsorger in einer Mission in Südafrika. Am 06. März 1969 wurde er zum Bischof von Oudtshoorn ernannt. Die Bischofsweihe wurde in der Kathetrale von Oudtshoorn am 11. Juni von Kardinal McCaan von Kapstadt vollzogen.
Vom Papst wurde er für denn 19. April nach Rom eingeladen, wo er bereits am 17. April ankam.
Am 20.04.1982 starb er in einem Hospital auf den Tiberinseln an einem Herzinfakt.

Friedrich Reimann - Ehrenbürger von Zeulenroda

Friedrich Reimann besuchte bis 1910 die Bürgerschule von Zeulenroda. (heutiges Schiller - Gymnasium) Er schuf mit viel Fleiß eine unübersehbare Fülle an Arbeiten - Ölgemälde, Aquarelle, Buchillustrationen, Kalenderblätter, Postkarten und Wandgemälde. Ein krönender Abschluss in seinem Schaffen war die Mitarbeit an  "Grzimecks Tierleben". Für dieses dreizehnbändige Werk schuf Reimann über 3 Jahre lang Tierdarstellungen (420 Tiereinzeldarstellungen und 12 Gruppenbilder). Das Buch wurde weltweit verbreitet und berühmt. So wurde der Namen Friedrich Reimann auf allen Kontinenten der Erde bekannt und sein Schaffen fand offizielle Anerkennung. 

Hans Schaub - Organisator des Karpfenpfeifers

Hans Schaub wurde 1919 in Zeulenroda geboren. Am heutigen Schiller-Gymnasium legte er sein Abitur ab. Durch Kriegswirren und Heirat kam er nach Braunschweig. Dort studierte er an der Technischen Hochschule. Hans Schaub war trotz räumlicher Trennung immer ein Zeulenrodaer. Seit 1982 gibt er den "Karpfenpfeifer" heraus und knüpfte damit für alle im Ausland lebenden "Zeulenrodaer" ein Band zur Heimat.

Adolf Scheibe, der Erfinder der Quarzuhr

Er wurde am 9. März 1895 als Sohn eines Kaufmannes Friedrich Scheibe geboren. Sein Geburtshaus steht in der Greizer Strasse. Er besuchte die Volks- und Realschule in Zeulenroda. Danach absolvierte Dr. Adolf Scheibe 1914 das Abitur am Realgymnasium Plauen.

Nach dem ersten Weltkrieg setzte er sein davor begonnenes Studium in München unter anderen auch bei Prof. Röntgen fort. 1923 promovierte er über das Thema der Hochfrequenz. Scheibe ging nach Berlin und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Physikalisch- Technischen Reichsanstalt. 1928 wurde er Regierungsrat und Nachfolger des Laboratoriums-Vorstandes Prof. Giebe. Seine Arbeiten bezogen sich auf Messungen kürzester Zeiten. Im gleichen Jahr hatte er festgestellt, dass ein Quarzkristall bestimmter Form, Grösse und Reinheit, durch elektrischen Strom gereizt, in bisher unbekannte Schwingungen gerät. Diese Tatsache wurde durch die von ihm und Dr. Adelsberger entwickelte komplizierte Anlage so ausgenutzt, dass mit dem von ihm konstruierten Quarz-Uhren im Laufe eines Jahres sich ein Fehler von höchstens einer halben Sekunde ergibt.Als der 36-jährige Doktor 1931 in Berlin die Quarzuhr erfunden hatte, war das ein Paukenschlag für die Wissenschaft, ein Fortschritt für die Menschheit. Eine Uhr war hergestellt, die genauer geht als die Erde selbst. Ein technisches Wunderwerk.

Während des zweiten Weltkrieges wurde ein Teil seines Institutes nach Zeulenroda in Räume der Volksschule verlegt. Als die Physikalisch-Technische Bundesanstalt nach dem Kriege in Braunschweig entstand, war Adolf Scheibe ein Mann der ersten Stunde, 1957 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft und zum Professor an der Technischen Hochschule Carolo Wilhelmina in Braunschweig ernannt. Schon am 20.April 1958 verschied Prof. Adolf Scheibe unerwartet aus einem erfüllten Leben. Er wurde auf dem Waldfriedhof in Berlin begraben.

Prof. Heinrich Seeling

Als Sohn des Mauermeisters Christian Seeling wurde er am 1. Oktober 1852 geboren und ging hier zur Schule. Nach seiner Lehre besuchte er die Baugewerbeschule in Holzminden und die Bauakademie in Berlin. Studienreisen führten ihn nach Wien und Italien. Danach kehrte er wieder nach Berlin zurück und arbeitete u.a. als Assistent bei Prof. Böckmann. Heinrich Seeling war ein gefragter Theaterarchitekt. Er war der Schöpfer vieler Theaterbauten, so in Rostock, Nürnberg,   Gera. 1896 wurde Heinrich Seeling Mitglied der Königlichen Akademie der Künste Berlin und 1907 Stadtbaurat in Charlottenburg. Ihm wurden die Titel eines reußischen und eines preußischen Baurates verliehen. Trotz seiner großen Erfolge war Seeling eine einfache und schlichte Persönlichkeit. Er weilte oft und gern in seinem Elternhaus in Zeulenroda . Am 15. Februar 1932 schloss Professor Heinrich Seeling die Augen für immer. Auf dem Friedhof in Wilmersdorf fand er seine letzte Ruhestätte.

Kantor Friedrich August Solle

Als Sohn eins Töpfermeisters wurde er am 2. Februar 1807 in Dornburg geboren. 1835 hatte Solle das hiesige Kantorat übernommen, er war gleichzeitig als Knabenlehrer angestellt. 1841 gründete er mit Dr.Johann Stemmler die hiesige Stadtlesegesellschaft, 1847 führte er das Knabenturnen ein. Er war auch Mitbegründer des Turnvereins in Zeulenroda. Seine größten Verdienste aber lagen auf dem Gebiet Musik. So hatte er viel Kirchenmusik komponiert, die bald über die Grenze seines Wirkungskreises hinaus bekannt wurde, seine in sieben Heften erschienene "Violinschule" machte Solles Namen in ganz Deutschland bekannt. Friedrich Solle hatte die Stadtmusik, die Kirchenmusik und den Gesangsverein, der später seinen Namen trug, in der Hand vereint. Durch die Konzentration  all dieser Kräfte stand das Musikleben in Zeulenroda in hoher Blüte. Am 24. September 1876 konnte Solle sein 50-jähriges Dienstjubiläum als Lehrer feiern. Aus diesem Anlass bekam er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Zeulenroda verliehen. Am 5. Dezember 1884 hatte sich das ehrenvolle Leben des Kantors Friedrich Solle erfüllt.

Quelle:Chronik des Friedrich-Schiller-Gymnasiums

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