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Trip der 10. Klassen nach London 2020

Die Vorfreude lag spürbar in der Luft, als sich unsere Klassenstufe am Sonntag den 08.03.20 an der Bushaltestelle traf. Trotz der späten Uhrzeit, konnte niemand an Schlaf denken. Dieses Jahr sollten wir bis Calais, Frankreich fahren und den fertiggestellten Eurotunnel durchqueren. Nach einer langen und unbequemen Nacht, erreichten wir am Morgen endlich das Ende des Tunnels und erblickten prompt das Meer. Die wunderschöne Küstenstadt Dover begrüßte uns mit Sonnenschein und eindrucksvollen Kreidefelsen.

Unser erstes Ziel war Canterbury. Dort war eine Besichtigung der berühmten Canterbury Cathedral geplant. Nach der Führung machten wir uns mit schmerzenden Füßen auf den Weg die Innenstadt zu erkunden. Bebaut mit Fachwerkhäusern wirkt es fast, als wäre man noch in Deutschland. Später am Abend kam schließlich der Moment, dem alle entgegengefiebert hatten: Wir trafen unsere Gastfamilien. Alle waren erschöpft, aber glücklich, dass ein Bett und Abendessen auf sie wartete.

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Am Dienstag fuhren wir nach London, um das Globe Theater zu besichtigen. Auf dieser historischen Bühne führte Shakespeare seine berühmtesten Stücke auf. Die Führung enthielt auch eine sehr anschauliche Vorführung der Kostüme. Frau Bamberg wurde kurzerhand in ein Korsett und mindestens 5 Röcke gesteckt (und sah toll aus). Danach begaben wir uns auf eine Stadtführung durch London. Unsere Reiseführerin erzählte uns einiges wissenswertes über die berühmtesten sightseeing Spots in London. Wusstest ihr zum Beispiel, dass der St. James Park der älteste königliche Park Londons ist?

Langsam neigte sich unser Trip dem Ende zu, doch wir hatten noch ein paar Programmpunkte: Am Mittwoch besuchten wir Cambridge, die malerische Universitätsstadt mit den gepflegten Gärten. Besonders gefallen hat uns die anschließende Stocher-Kahn-Tour über den Fluss Cam. Bei dieser Tour sieht man Teile der Colleges, die sonst verborgen bleiben und unsere Guides erzählten uns lustige Geschichten über vergangene Geschehnisse in der Stadt. Nach etwas Freizeit, die viele auf dem lebhaften Wochenmarkt verbrachten, ging es auch schon wieder zurück nach Maidstone zu unseren Gastfamilien. An diesem Abend hieß es auch Koffer packen und Abschied von unseren Gastfamilien nehmen. Dies fiel nicht allen leicht, wurden wir doch so herzlich von ihnen aufgenommen.

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Unser letzter Tag in London sollte das Highlight unseres Trips werden. Nach Besuch des National History Museum (und vielen Selfies mit den hängenden Walskelett) durften wir alleine durch London streifen. Die Oxfordstreet ist der ideale Ort, um sein Geld loszuwerden und so zogen viele los, um shoppen zu gehen. Nach 5 Stunden intensiven Einkaufens und Erkunden trafen wir uns am London Eye, um unsere Reise ausklingen zu lassen. Der Ausblick auf ganz London im Sonnenuntergang ist spektakulär und ich bin mir sicher, niemand wollte kurz darauf in den Bus steigen und zurück nach Hause fahren.

Abschließend muss noch erwähnt werden, wie viel Glück wir hatten, überhaupt nach London zu fahren. Als wir uns der Heimat näherten, erreichte uns die Nachricht die Schule würde geschlossen werden und alle weiteren geplanten Trips würden deutschlandweit ausfallen müssen. Hiermit also ein riesiges Dankeschön an Frau Bamberg, Herr Oertel, Frau Fehn und Frau Gruhn, dass sie uns auf diesem Abenteuer begleitet haben.

Anne und Lara 10a

London-Trip der 10. Klassen 2019

Am 10.03.2019 um 22 Uhr - einer denkbar ungünstigen Zeit für Schüler, da die einen zum Leben erwachen, während die anderen in einen komatösen Tiefschlaf fallen - trafen sich die Schüler der 10. Klassen an der Bergstraße, um die kleine Reise nach England anzutreten. Die Fahrt ging von Zeulenroda über Calais und Dover nach Canterbury. Dort angekommen besichtigten wir die beeindruckende Kathedrale und hatten etwas Zeit, uns in dem gemütlichen, von Fachwerkhäusern geprägten Stadtzentrum umzusehen. Gegen 18:30 Uhr trafen wir erstmals auf unsere Gastfamilien, von denen alle begeistert waren. Alle bis auf Herrn Ruynat und Herrn Martin, die unter eingeschränkten Sanitärbedingungen und dem sehr übersichtlichen Essen zu leiden hatten. - Oh Verzeihung, hatten wir vergessen zu erwähnen, dass für Sie zwei Plätze im Lehrerbootcamp reserviert waren? Übrigens sind uns aufmerksamen Schülern die neidischen Blicke auf unsere gefüllten Lunchboxen nicht entgangen.

Am Dienstag erfreuten wir uns an einer Stadtrundfahrt in London. Unsere Reiseführerin wurde nicht müde, bei jedem erscheinenden Demonstranten zu erwähnen, dass sie gegen den Brexit sei - und es gab eine Menge Demonstranten. Nach dem Besuch des National History Museum erkundeten wir noch die Oxford Street.

Am Mittwoch fuhren wir in die Warner Bros. Studios, quasi das Mekka für Harry-Potter-Fans. Nach dem Eintauchen in die für den einen magische, für den anderen skurrile Welt ging unsere Reise weiter nach Windsor.

Donnerstag - der letzte, längste, aber vielleicht auch eindrucksvollste Tag - begann erneut mit einer circa einstündigen Fahrt, diesmal nach Greenwich. Nach einem kurzen Blick auf den Nullmeridian liefen wir zum Ufer der Themse und legten mit dem Boot in Richtung London Eye ab. Dort angekommen regnete es in Strömen und der Wind wehte so heftig, dass sich manche von uns über Menschen mit Regenschirmen amüsierten, die verzweifelt versuchten, trocken zu bleiben und den Schirm ganz zu lassen. Einige der Verzweifelten gehörten jedoch unserer Truppe an.

Als wir uns in den Kapseln des Riesenrads befanden, wurde uns glücklicherweise eine atemberaubende Sicht bei bestem Sonnenscheinwetter geboten.

Nach den fünf Stunden Freizeit, gefüllt von intensiven Shoppingtrips (mit der neugewonnenen, leider für viele verspäteten Erkenntnis, dass Feilschen möglich ist) und Sightseeing, rundete das Musical „Thriller“ unseren Ausflug auf spezielle, jedoch unvergessliche Weise ab.   

Trotz der Verspätung und der letztendlichen Ankunft in Zeulenroda gegen 19 Uhr möchten wir den Begleitenden Frau Bamberg, Frau Gruhn, Frau Heilmann, Frau Funke, Herrn Ruynat und Herrn Martin danken.

 Lisa G., Klasse 10a

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