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Forscherwoche 2017 in Hildesheim

Die diesjährige Forscherwoche, an der 6 Schüler und Schülerinnen unseres Gymnasiums teilnahmen, fand vom 23.10 bis zum 27.10.2017 in Hildesheim bzw. Hannover statt. Das abwechslungsreiche Programm war vollgepackt mit unterschiedlichsten Dingen aus den Bereichen der Naturwissenschaften. Am Montag früh um 9 Uhr starteten wir alle mit hohen Erwartungen in Zeulenroda und besichtigten auf der Hinfahrt noch das Kyffhäuserdenkmal. Am Montagabend erhielten wir nach einer kurzen Begrüßung einen sehr interessanten Vortrag über Immunbiologie. Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Chemie, so stellten wir im Chemielabor der Leibnitz Universität Hannover in mehreren Teilschritten Aspirin her. Außerdem hielten am Abend Schüler der fünf  teilnehmenden Gymnasien Vorträge über ihre eigenen naturwissenschaftlichen Projekte und Seminarfacharbeiten, was am Mittwochabend fortgesetzt wurde. Mittwochs besuchten wir das Clinical Skills Lab der tierärztlichen Hochschule Hannover, in dem am Vormittag zum Beispiel das Blutabnehmen an einer Silikonhundepfote einmal selbst ausprobiert werden konnte. Nachmittags statteten wir der Klinik für Kleintiere in Hannover einen Besuch ab, wo wir unter anderem aus Röntgen‐ und CT‐ Aufnahmen von Hunden und Katzen auf ihre verschiedenen Krankheitsbilder schließen durften. Am Donnerstag besuchten wir die Fachhochschule Hannover, in der am Vormittag LEGO‐ und Nao‐Roboter programmiert werden durften.

Nachmittags stellten uns Doktoranten am Institut für Konstruktionselemente, Mechatronik und Elektromobilität  ihre verschiedenen Projekte vor. Dazu gehörten zum Beispiel ein Mikroblockheizkraftwerk oder ein selbstgebauter Rennsimulator, der die Kräfte im Rennwagen durch Sitzbewegungen authentisch nachstellt. Dies war sehr interessant. Der Vortrag über die Entwicklungsbiologie des Herzens am Beispiel Zebrafisch am Abend stellte den letzten Programmpunkt der Forscherwoche dar. So traten wir schließlich Freitag nach dem Frühstück zufrieden und erschöpft die Heimreise an.

 

Jessica Wuckelt, Kurs 12

Saviero Riehn, Christopher Greyer Kurs 11

Forscherwoche 2014 (10.11. – 14.11.) am Max Born Gymnasium Germering bei München

München – genau wie wir erwartet hatten, wurde uns in München ein Überblick über ein breites Spektrum an naturwissenschaftlichen Fächern geboten.  Wir erhielten Einblicke in hochtechnisierte Forschungslabore, das Leben als Student, die Arbeit von Doktoren und Professoren und natürlich auch in die Speisekarte der Mensen  der Universitäten und Institute am Forschungsstandort München. Strahlend führten wir Experimente durch und hörten Vorträge, und das nicht nur wegen der radioaktiven Kontamination im Teilchenbeschleuniger.

Die Anreise am Montag verlief problemlos, nach einem schönen Nachmittag in der Altstadt von München  wurden wir (Joseph B., Jonas L., Nils Sch., Manuel R., Karl L. und Darline Sch., sowie unsere Lehrer Herr Werner und Herr Petters) mit den anderen  Ankömmlingen aus insgesamt 4 verschiedenen Bundesländern - ja sogar mit Waldorfschülern- im Max-Born-Gymnasium herzlich begrüßt. Die anderen Teilnehmer kamen vom Forschungszentrum Osnabrück, dem Andreanum Hildesheim, dem TWG Dillingen aus dem Saarland und aus der Gastgeberschule MBG Germering. Nach einem „Networking-Dinner“ mit den Sponsoren des Projekts hörten wir schon die ersten von vielen Vorlesungen, einen Vortrag eines echten Professors  über das interessante Thema der Epigenetik – (zum Glück haben wir Bio abgewählt.)

Nach der ersten Nacht in unserer Unterkunft  begann der nächste Forschertag schon früh um 7 (für manche sogar früher!)Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum Max-Planck Institut und forschten im Fachbereich Neurobiologie an Nervensträngen von Regenwürmern, dem Verhalten von Obstfliegen und an eigenen Achillessehnen.

Die nächsten beiden Tage waren gefüllt mit Experimenten im Fachbereich Physik auf dem Campus der Technischen Universität rund um den Laser. Mithilfe des Lasers haben wir Mikrometer gemessen, Daten/Musik über  Glasfaserkabel übertragen und Haardicken gemessen…  Minimaler Strahlung waren wir bei Führungen im Versuchsreaktor, einer Neutronenquelle oder am Tandemteilchenbeschleuniger mit bis zu 30 MeV ausgesetzt.

Gemeinsam besuchten wir aber auch eine Eislaufbahn und einen Trim-dich-Pfad. An den Abenden hörten wir Vorträge über eigene wissenschaftliche Arbeiten an. So referierte Jonas über Elementarteilchen und Manuel, Karl und Joseph über ihr Seminarfach und Jugend forscht Projekt eines Trainingsroboters.

In der übrigen Zeit besuchten wir  Vorträge, bei denen wir mehr über die Arbeit eines Wissenschaftlers (Kaffee trinken und Forschen), das Studium einer Naturwissenschaft und Grundlagen von Naturwissenschaften erfuhren.  Den krönenden Abschluss bildete ein Vortrag über Atomismus, indem  Herr Prof. Dr. Pickl die Gasgesetze der Physik durch Ordnung der Teilchen erklärte. Dies war für uns alle eine sehr spannende und interessante Woche mit so vielen neue Erfahrung, die man in mehreren Schulwochen nicht vermittelt bekommen kann.

Für 2015 wurden wir nach Dillingen ans Technische Wirtschaftsgymnasium zur nächsten Forscherwoche eingeladen.

Karl L. und  Joseph B.



Exkursion des Physik-eA-Kurses nach München

Am Mittwoch, dem 17. April, starteten die Schüler des Physik-eA-Kurses 12 gegen 6.30 Uhr zu einer Bildungsfahrt ins Deutsche Museum nach München.Nach etwa 4-stündiger Fahrt erreichten wir das Museum, welches im Übrigen das größte technische Museum der Welt ist.Uns erwartete eine 1,5 - stündige kurzweilige und überaus interessante Führung durch die Abteilungen „Luft- und Raumfahrt“, wobei uns der Menschheitstraum vom Fliegen und die Entwicklung entsprechender Fluggeräte mehr als eindrucksvoll illustriert und gezeigt wurden.

Höhepunkte dabei waren die Besichtigung einer JU-52 und die Demonstration der „Physik des dynamischen Auftriebs“ an einer Tragfläche eines Airbus in Originalgröße. Auch die Verfolgung der geschichtlichen Entwicklung der Raketentechnik war hoch interessant, war doch hier die Rede von der Gültigkeit des Drehimpulserhaltungssatzes, den wir noch eine Physikstunde vorher in der Schule behandelten.Nach der Führung hatten wir noch etwa 2 Stunden Zeit, um das Museum individuell zu erkunden. Von dieser Möglichkeit wurde rege Gebrauch gemacht.
Gegen 16.00 Uhr traten wir die Heimreise nach Zeulenroda an, wobei wir mit zwei gemieteten Kleinbussen von unseren Physiklehrern Herrn Müller und Herr Petters gefahren wurden.

Gegen 20.00 Uhr endete dieses letzte gemeinsame „physikalische Erlebnis“ auf dem Schulhof unseres Gymnasiums mit dem Resümee, dass uns dieser schöne, abwechslungsreiche Tag noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Schüler des Kurses Physik-eA 12

Exkursion ins Kernkraftwerk Grafenrheinfeld 

Müde aber gut gelaunt, starteten wir, die beiden Physikkurse der 12. Klassen – zusammen mit unseren Lehrern Herrn Petters und Herrn Müller  -  am 11. Januar 2012 um 7.00Uhr unsere Exkursion ins Kernkraftwerk Grafenrheinfeld.

Dort angekommen wurden wir vom langjährigen Pressesprecher der Anlage freundlich begrüßt.

Er erklärte uns den Aufbau und die Funktionsweise der Anlage. Dabei wurde ins-besondere auf die Sicherheitsvorkehrungen eingegangen sowie Parallelen und Unterschiede zum Kernkraftwerk in Fokushima benannt.

Dies führte zu einer regen Diskussion über Vor- und Nachteile von Atomkraft, die Frage zur Endlagerung der radioaktiven Abfallprodukte und schließlich über den Austritt Deutschlands aus der Atomenergie.

Im Anschluss erfolgte ein kleiner Rundgang über die Anlage, bei dem uns leider aus Sicherheitsgründen der Zutritt zum Reaktorgebäude verwehrt wurde.

 

Insgesamt können wir sagen, dass diese Exkursion eine Bereicherung für uns war, denn auch wenn beschlossen wurde, Deutschlands Atomkraftwerke bis 2020 abzuschalten, stellt sich ihre Funktionsweise als wissenschaftlich sehr interessant heraus.

 Rosa L. und Susann K.

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